Wir sind Autoren, die selbst noch schreiben — und nebenbei lehren. Kein Theorieapparat, keine Urkunde die man rahmenwill, sondern echtes Handwerk.
2016 saßen vier Düsseldorfer Autoren in einem Café an der Königsallee und beschwerten sich über dasselbe Problem: Die Drehbuchkurse, die es damals gab, lehrten Struktur wie ein Literatur-Seminar — ohne je zu erklären, was eine Redaktion wirklich braucht.
Einer davon, Marcus Schreier, hatte gerade seinen dritten Fernsehfilm bei WDR abgeliefert. Die anderen drei schrieben für Kino, Online-Plattformen und freie Produktionen. Zusammen beschlossen sie, einen Kurs aufzubauen, den sie selbst gerne besucht hätten.
Das war ScriptMaster. Acht Jahre später haben über 850 Menschen die Kurse besucht, 38 Projekte von Teilnehmern wurden produziert. Sechs davon liefen auf Filmfestivals, zwei wurden öffentlich ausgestrahlt.
Wir haben immer noch denselben Grundsatz: Nie mehr als zehn Leute in einem Kurs. Und jeder Dozent, der bei uns unterrichtet, muss in den letzten zwei Jahren aktiv geschrieben haben.
Max. 10 Personen pro Kurs. Das ist keine Marketingfloskel — es ist der einzige Weg, wie individuelles Feedback überhaupt funktioniert. Wer in einem 30-köpfigen Kurs sitzt, bekommt keine echte Rückmeldung auf seinen Text.
Unsere Dozenten schreiben aktiv. Sie kennen den Unterschied zwischen einem Text, der im Writers' Room funktioniert, und einem, der nur im Seminar klingt. Diesen Unterschied geben sie weiter.
Wir loben nicht alles. Wenn ein Exposé nicht funktioniert, sagen wir warum — konkret, mit Beispiel und Verbesserungsvorschlag. Das ist das Feedback, das einen weiterbringt.
ScriptMaster hat in den letzten Jahren Kooperationen mit Produktionsfirmen in NRW aufgebaut, mit der Film- und Medienstiftung NRW sowie mit freien Produzenten. Das bedeutet für Kursteilnehmer konkret: Am Ende des Mentoring-Pakets können wir Kontakte herstellen — wenn der Stoff es hergibt.
Wir machen keine Versprechungen, die wir nicht halten können. Aber wir öffnen Türen, die sonst Jahre brauchen.